Sie sind hier: Infos von A bis Z

Infos von A bis Z

Abendmahl
In der Feier des Abendmahls schenkt uns Jesus Christus seine Gegenwart unter den Zeichen von Brot und Wein. „Schmeckt und seht wie freundlich der Herr ist“ heißt es, wenn im Gottesdienst an den Tisch Jesu eingeladen wird. Nicht nur im Hören, sondern mit allen Sinnen erfahren wir seine Gegenwart unter uns.
Die Konfirmanden werden im Unterricht auf die Teilnahme am Abendmahl vorbereitet. Die erste Abendmahlsfeier findet dabei bewußt schon in der zweiten Hälfte des Unterrichtsjahres statt, um dies gemeinsam einzuüben. Kinder sind aber ebenfalls herzlich zur Teilnahme am Abendmahl eingeladen, wenn sie bereits an einer Abendmahlsvorbereitung teilgenommen haben. Ist dies noch nicht der Fall, können Kinder gerne mit zur Feier des Abendmahls genommen werden; ihnen wird dann anstelle von Brot und Wein Gottes Segen persönlich zugesprochen.
Wir feiern das Abendmahl jeweils am ersten Sonntag des Monats und an besonderen Feiertagen. Mit kranken oder pflegebedürftigen Gemeindegliedern feiern wird gerne auf Wunsch ein Hausabendmahl. Bitte rufen Sie hierzu bei Pfarrerehepaar Zumbusch an.



Besuchsdienst
Ein etwa zehnköpfiges Team besucht zweimal im Jahr die neuzugezogenen Gemeindeglieder und überreicht ihnen zur Begrüßung eine Blume und Informationen über unsere Gemeinde.
Zur Zeit bauen wir daneben einen Besuchsdienst für Bewohner des Geriatrischen Zentrums Zülpich auf.



Eintritt in die Kirche
Der Eintritt in die Kirche geschieht entweder durch die Taufe (siehe unten unter Taufe) oder bei bereits Getauften durch den Übertritt von einer anderen Kirche oder den Wiedereintritt nach vorhergehendem Austritt.
Dem Eintritt geht ein seelsorgliches Gespräch mit der Pfarrerin / dem Pfarrer voraus, in dem der beabsichtigte Schritt besprochen wird, über die Bedeutung der Mitgliedschaft gesprochen und das Gemeindeleben unserer Gemeinde vorgestellt wird.
Der Eintritt geschieht in der Regel in einem Gottesdienst. Hier wird der Eintretende nach seinem Willen zur Mitgliedschaft in der Ev. Kirche gefragt, mit seinem „Ja“ dazu in die Kirche aufgenommen und als neues Mitglied begrüßt.



Gemeindeversammlung
Mindestens einmal im Jahr lädt das Presbyterium die gesamte Gemeinde zur Gemeindeversammlung ein. Hier werden aktuelle Fragen diskutiert und Anregungen an das Presbyterium weitergegeben (dies kann und soll natürlich auch jederzeit geschehen).



Kindersegnung
Eine Kindersegnung im Gottesdienst bietet sich an, wenn Eltern sich dafür entscheiden, dass ihre Kinder erst in einem fortgeschrittenen Alter getauft werden, wenn sie die Taufe selbst bewußt miterleben und auch bejahen können. Hier kann die Taufvorbereitung dann z.B. durch den Kindergottesdienst oder durch den Konfirmandenunterricht geschehen.
Bei der Kindersegnung bringen wir die Kinder im Gottesdienst vor Gott, bitten um seinen Segen für sie und beten dafür, dass die Kinder ihren persönlichen Zugang zum Glauben an Jesus Christus finden.
Die Kindersegnung findet meist im selben Alter wie die Säuglingstaufen statt.

Kirchenkreis
Unsere Gemeinde gehört zu einer Gemeinschaft von 13 Kirchengemeinden, dem „Ev. Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel“. Mehr erfahren Sie unter http://www.ekir.de/BadGodesberg-Voreifel/bgv_index.php



Konfirmandenunterricht
Der Konfirmandenunterricht beginnt jeweils nach den Osterferien und dauert ein Jahr. Es werden diejenigen Jugendlichen eingeladen, die bis zum 31.07. des Jahres 13 Jahre alt werden.
Noch nicht getaufte Jugendliche sind noch nicht in unserer Kartei erfaßt und können deshalb nicht angeschrieben werden. Hier bitten wir um Meldung im Gemeindebüro.



Konfirmation
Konfirmation bedeutet „Bestätigung“. Gemeint ist die Bestätigung der eigenen Taufe. Denn Konfirmandenunterricht ist Taufunterricht. Für bereits als Säuglinge oder Kleinkinder getaufte Jugendliche wird hier ein Taufunterricht in einem Alter nachgeholt, in dem sie nun selbst Stellung zum Glauben beziehen können. Bei der Konfirmation sprechen Jugendliche ihr eigenes Ja zu Gott und lassen sich an Gottes Segen erinnern, der ihnen in der Taufe zugesprochen ist.
Für noch nicht getaufte Jugendliche ist der Konfirmandenunterricht die Vorbereitung auf ihre Taufe, die wir meist im Frühjahr vor der Konfirmation feiern. Eigentlich müssten sie nun nicht mehr konfirmiert werden, denn sie konnten ja bereits ihr persönliches Ja bei der Taufe ganz bewußt sprechen, das nun keiner Bestätigung mehr bedarf. Für sie ist jedoch die Konfirmation der gemeinsame Abschluß des Unterrichts mit den anderen Konfirmanden ihrer Unterrichtsgruppe.



Paten
Ein Pate ist zum einen Taufzeuge. Zum anderen übernimmt er die Aufgabe, sein Patenkind gemeinsam mit den Eltern in den christlichen Glauben einzuführen.
Pate kann jeder getaufte Christ werden, der Mitglied einer christlichen Kirche ist. Wird er ausserhalb seiner Wohnsitzkirchengemeinde Pate, so braucht er hierfür einen sog. Patenschein für die Gemeinde, in der die Taufe stattfindet. Der Patenschein bestätigt seine Mitgliedschaft in einer Kirche und ist beim kirchlichen Gemeindebüro erhältlich.

Entgegen einer weitverbreiteten Meinung haben Paten übrigens nicht die Aufgabe, etwa beim frühen Tode der Eltern für die Kinder zu sorgen. Dies ist ein rechtlicher Akt, der vorher von den Eltern über Testament oder Notar festgelegt werden muß. Die Patenschaft alleine hat hier keine rechtliche Verbindlichkeit. Gleichwohl stehen die Paten in einem solchen Fall natürlich in einer besonderen Verpflichtung.



Presbyterium
Das Presbyterium ist das von der ganzen Gemeinde gewählte Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Schon in der Bibel findet sich das Amt des „presbyteros“, übersetzt „des Ältesten“. Gemeint sind nicht die Ältesten an Jahren, aber die Ältesten im Sinne langjähriger Erfahrung im Gemeindeleben.
Das Presbyterium ist für die konzeptionelle Ausrichtung des Gemeindelebens zuständig, verwaltet die Finanzen und repräsentiert die Gemeinde nach außen. Das Presbyterium soll die Wünsche der Gemeinde hören und in seine Beratungen einbeziehen. Mindestens einmal im Jahr muß es eine Gemeindeversammlung einberufen, in der aktuelle Fragen zum Gemeindeleben mit der ganzen Gemeinde diskutiert werden.
Bei uns gibt es acht Mitglieder des Presbyteriums, zu denen noch ein gewählter Mitarbeiter / eine gewählte Mitarbeiterin aus dem Kreis der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen hinzukommt. Die Wahl findet alle vier Jahre statt. Wählen kann, wer konfirmiertes Gemeindeglied ist. Gewählt werden kann jedes konfirmierte Gemeindeglied ab 18 Jahren.



Tafel
Wussten Sie das? 20% unserer Lebensmittel werden einfach weggeworfen – Tag für Tag! Gleichzeitig steigt auch in Zülpich und Umgebung die Zahl derer, die in Not geraten und dankbar sind für jede Unterstützung! Wir sammeln überschüssige Lebensmittel, sortieren sie nach Verwendbarkeit und verteilen sie 3x pro Woche in Zülpich an Menschen, die die Hilfe besonders benötigen.

Die Lebensmittel-Ausgabe erfolgt 3x pro Woche: und zwar jeden Montag, Mittwoch und Freitag ab 11:00 Uhr in Zülpich im ehemaligen Schützenheim hinter der Stadthalle, Bonner Strasse

Haben Sie noch Fragen? Möchten Sie bei der TAFEL mitarbeiten? Rufen Sie einfach an.
Info-Telefon: 02252-837055.
Die Ausgabestelle in Zülpich: 0178-4780624.
Wenn Sie uns besuchen wollen, finden Sie uns täglich (Montag bis Samstag) von 10:00 bis 13:00 Uhr in Zülpich im Schützenheim, Bonnerstrasse 29, hinter der Stadthalle.

Mehr unter: http://www.tafel.zuelpich.de

Taufe
Wer zu unserer Gemeinde und zur christlichen Kirche gehören möchte, den laden wir herzlich zur Taufe und vorhergehenden Taufvorbereitung ein.
Seit etwa dem 4. Jahrhundert hat sich die Taufe schon im Säuglingsalter durchgesetzt. Doch dies war nicht immer so. In der Zeit zuvor liessen sich v.a. Erwachsene taufen, die sich – manchmal unter Lebensgefahr – zum christlichen Glauben bekannten. Dies stellte für sie einen besonderen und sehr bewußten Schritt dar.
Darum lassen auch heute wieder vermehrt Eltern ihre Kinder noch nicht als Säuglinge taufen, sondern führen sie an den christlichen Glauben heran, damit sie einmal selber den Wunsch zur Taufe äussern. Dieser Weg ist gleichberechtigt mit dem der frühen Taufe!
Noch nicht getaufte Kinder können z.B. über die Teilnahme an unserem Kindergottesdienst auf die Taufe vorbereitet werden, Jugendliche in der Regel durch den Konfirmandenunterricht. Soll die Taufe erst später stattfinden, gibt es die Mögliichkeit der Kindersegnung am Beginn des Lebens (siehe „Kindersegnung“).
Erwachsene taufen wir zumeist zum traditionellen Tauftermin zu Ostern. Vorher findet eine Taufvorbereitung, meist in einer kleinen Gruppe, statt. Sie beginnt jeweils im Herbst.

In der Taufe findet unser menschliches Ja zu Gott und Gottes Ja zu uns zusammen. Dem Täufling wird Gottes Ja zu ihm ganz persönlich zugesprochen und er nimmt dies in seinem Ja zu Gott an. Dies geschieht, indem er sich in den Tauffragen zu Gott bekennt.
Bei einer Säuglingstaufe werden Eltern und Paten nach ihrer Bereitschaft gefragt, dem Kind den christlichen Glauben zu bezeugen und vorzuleben. Der spätere Konfirmandenunterricht ist dann ein nachgeholter Taufunterricht für diese Kinder in einem Alter, in dem sie nun selbst Stellung zum Glauben an Gott beziehen können.