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Gemeindekonzeption

Vorbemerkung: Die Konzeption aus dem Jahr 2006 ist bereits in vielen Punkten überholt, viele Ziele wurden verwirklicht, einige verworfen oder waren so nicht zu realisieren. Hauptamtliche Mitarbeiter haben gewechselt, neue sind hinzugekommen.
Da die Erstellung der Konzeption ein langer und auch kräftebindender Prozess ist, haben wir bislang auf eine Neufassung verzichtet. Dass gleichwohl längst viele neue Ziele ins Auge gefasst und bereits verwirklicht wurden, ist selbstverständlich.
Bis zur Neufassung der Konzeption finden Sie am Ende der Abschnitte unter den Zielen ("Was wir uns konkret vornehmen") in Fettdruck Anmerkungen zu Veränderungen und zum heutigen Stand (Februar 2011). Hier soll kurz Gelungenes, aber auch nicht Gelungenes dargestellt werden, um uns selbst Rechenschaft über unsere Arbeit zu geben.



Gemeindekonzeption der Evangelischen Christuskirche Zülpich


Inhalt

Zwei Visionen
Vorwort

1. Lebenswirklichkeit
2. Ressourcen
3. Glauben lernen – Glauben leben
4. Seelsorge, Besuchsdienst, Taufe, Trauung, Beerdigung
5. Gottesdienst und Kirchenmusik
5.1. Gottesdienst
5.2. Kirchenmusik
6. Kinder- und Jugendarbeit
7. Aktivitäten, Kreise, Ökumene
7.1. Aktivitäten und Kreise der Gemeinde
7.2. Ökumene
8. Einrichtungen der Gemeinde
8.1. Ev. Öffentliche Bücherei
8.2. Diakonisches Werk in Euskirchen


Zwei Visionen

„Ich habe einen Traum.........“
Ich habe einen Traum, in dem gibt es einen Ort, dort kann ich auf vielfache Weise auf Gottes Wort hören!
Hier kann ich mich fallen lassen und werde aufgefangen!

Ich habe einen Traum von einer Gemeinde, in die man jeder Zeit kommen kann.
Ich kann hier bei Menschen meine Sorgen loslassen und mit Menschen mein und ihr Leben teilen.

Ich habe einen Traum von einer Gemeinschaft, die mich vermißt, wenn ich eine Zeit lang nicht da gewesen bin, die nach mir schauen kommt.

Ich habe einen Traum von einer wahren Gemeinschaft, von einer Kraft bei der ich mich geborgen fühlen kann.

Ich habe einen Traum von Menschen, die mich inspirieren, die mich dazu bringen weiter zu denken, damit ich nicht bei dem stehen bleibe, was ich ohne hin schon kannte.

Ich habe einen Traum von einem Ort an dem es hell und freundlich zu geht.
Hier habe ich Zeit, hier kann ich mir Gedanken machen, Gedanken um mich, Gedanken um die Welt, Gedanken um die Menschen.

Ich habe einen Traum von einem Ort, an dem Menschen das tun was sie sagen.


„Denk ich an Kirche.....“
Wenn es um die Frage geht, wie man mehr Menschen dazu bewegen kann, ihren Glauben zu leben, erscheint es sinnvoll ihre persönlichen Erfahrungen, Berührungen und Wünsche mit und an Kirche in die Überlegungen einzubeziehen.
Entscheidend für die Begegnung mit Kirche ist dabei der persönliche Lebensweg, zunächst durch religiöse Erziehung im Elternhaus, die sich dann gewissermaßen automatisch durch die sogenannten Kasualien (Taufe, Konfirmation, Hochzeit etc.) und eventuell durch schulischen Religionsunterricht auch außerhalb des Elternhauses fortsetzt.

Wichtig für ein persönliches, engeres Verhältnis zu Kirche ist die erlebte Gemeinschaft mit anderen, die sich im gemeinsamen Feiern des Gottesdienstes und in freiwilligen Aktivitäten in kirchlichen Gruppen außerhalb des Gottesdienstes zeigt, angefangen bei Kinder- und Jugendgruppen bis hin zu Seniorenkreisen. Dabei kommt dem Bereich der Kirchenmusik (gemeinsames Singen und Musizieren) eine besondere Bedeutung zu.

Unter dem „Dach“ unserer Kirche möchten Menschen mit dem Wort Gottes Hoffnung, Geborgenheit und Halt finden und die Kraft der Gemeinschaft spüren, die immer für jeden da ist und die auf die zugeht, die den Weg selbst nicht finden.
Unter dem Dach unserer Kirche eröffnet sich einerseits die Möglichkeit, innezuhalten und Ruhe zu finden, andrerseits, sich gegenseitig auszutauschen, was zur Bestätigung und Festigung des eigenen Glaubens führen und Anregungen zum Weiterdenken, Weitergehen aufzeigen kann.

Die Nähe zum Menschen ist das, was Kirche ausmacht und in dieser Hinsicht sollte sie ihre Aufgaben wahrnehmen, um sie mit Freundlichkeit, Herzlichkeit und Ehrlichkeit (Wahrhaftigkeit) für sich zu gewinnen.


VorwortMit dieser Gemeindekonzeption gibt sich unserer Kirchengemeinde Rechenschaft darüber, wie sie ihren Auftrag der Verkündigung der biblischen Botschaft wahrnimmt.
Unter der Überschrift „Was bei uns geschieht“ haben wir in den einzelnen Abschnitten das gegenwärtige Gemeindeleben beschrieben. Unter der Überschrift „Was wir uns konkret vornehmen“ werden Ziele formuliert, die die Gemeinde kurz- bis mittelfristig erreichen will.
Inwieweit diese Ziele erreicht werden bzw. ob diese Ziele neu formuliert werden müssen, wird das Presbyterium in regelmäßigen Abständen überprüfen.
Mit dieser zweiten Fassung legt das Presbyterium der Gemeinde die Gemeindekonzeption erneut vor, verbunden mit dem Wunsch, daß möglichst viele diesen Text lesen, ihre eigenen Ideen und Anregungen einbringen und sich bei der Umsetzung der gesteckten Ziele einbringen.



1. Lebenswirklichkeit in ZülpichZülpich ist als schon 2000 Jahre alter Siedlungsstandort heute für knapp 20000 Menschen im Stadtkern und in ca. 20 eingemeindeten Dörfern ein attraktiver Lebensraum.

Überwiegend katholisch geprägt (nur 15% sind evangelisch) bietet die linksrheinische Kleinstadt mit mildem Klima und mit befrie-digenden Verkehrsanbindungen alle Einrichtungen und Lebens-grundlagen (Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplätze, Schulen, medi-zinische Versorgung, Kultur- und Freizeiteinrichtungen) für den alltäglichen Bedarf.

Der ländliche Raum mit relativ geringer Umweltbelastung erschwert aber bei geringer Siedlungsdichte auch die Erreichbarkeit zentraler (und z.B. auch kirchlicher) Einrichtungen.

Nachhaltig wächst die Einwohnerzahl hauptsächlich durch Zuzug aus den Ballungsräumen. Besonders ältere Menschen finden im Geriatrischen Zentrum und in seniorengerechten Wohnungen und Pflegeeinrichtungen eine gute Lebensqualität in Zülpich.

Durch stadtnahe Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen liegt Zülpich mit ca. 7 % Arbeitslosigkeit im Durch-schnitt des Umlandes. Ein kräftiges Wachstum der Gewerbe- und Industrieansiedlung ist jedoch nicht zu erwarten und landesplanerisch auch nicht vorgesehen.

Das durchschnittliche Einkommen - auch das der erheblichen Anzahl von Ein- und Auspendlern - ist hier deutlich niedriger als an der Rheinschiene. So ist ebenso der Anteil durch Staat und Kirche unterstützter Haushalte in Zülpich relativ hoch. Das Mietniveau ist deshalb entsprechend niedriger als in den Städten der Umgebung.

Eine ausreichende Zahl von Kindergartenplätzen und die Existenz aller Schultypen ergänzt durch städtische und kirchliche Jugendarbeit bieten insgesamt eine traditionell gute Lebensgrundlage für Familien mit Kindern.

Dazu kommt für alle Altergruppen ein besonders durch Vereine getragenes vielseitiges Sport-, Freizeit- und Kulturangebot. Das geplante Museum für Badekultur und verbesserte Freizeitanlagen am Wassersportsee werden Zülpich vor allem für die Naherholung in naher Zukunft noch attraktiver werden lassen.


2. Ressourcen

Die größte und wichtigste Ressource unserer Gemeinde sind die ehrenamtliche tätigen Gemeindeglieder. Sie stehen mit den haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde in gemeinsamem Dienst.
Ehrenamtliche in ihrer Tätigkeit zu fördern sowie auch seelsorglich zu begleiten ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gemeindeleitung. Alle ehrenamtlich Tätigen werden zudem einmal im Jahr zum Mitarbeiterneujahrsempfang eingeladen.

Die haupt- und nebenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden vorrangig in den Gebieten eingesetzt, die nur sie aufgrund ihrer Fachkompetenz wahrnehmen können. Nicht fachspezifische Aufgaben werden nach Möglichkeit an kompetente Ehrenamtliche delegiert, um die haupt- und nebenamtlichen Kräfte gezielt einsetzen zu können (z.B. Delegation der Gebäudeverwaltung).
Hauptaufgabe der haupt- und nebenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dabei, die ehrenamtlichen Kräfte in ihrem jeweiligen Arbeitsgebiet zu fördern und zu begleiten.

Was wir uns konkret vornehmenDie Begleitung Ehrenamtlicher wird bewußter ins Auge gefaßt. Ausgehend von einer Aufstellung aller Arbeitsfelder und der dort tätigen Ehrenamtlichen wird analysiert, wie diese z.Zt. begleitet werden und wie dies ggfs. verbessert werden kann.
Damit in unterschiedlichen Bereichen tätige Ehrenamtliche mehr voneinander erfahren, werden konkrete Schritte der Vernetzung überlegt. Die o.g. Aufstellung aller Ehrenamtlichen wird an diese verteilt.
Es wird ein „Pool“ handwerklich begabter Gemeindeglieder zusammengestellt, auf den bei Bedarf für kleinere Arbeiten zurückgegriffen werden kann.
Für konkrete größere Projekte wie Renovierungen etc. wird im Sinne des Gemeindeaufbaus in der Gemeinde geworben, z.B. bei Eltern der Konfirmanden. Bestandsaufnahme des Gebäudezustands der gemeindeeigenen Gebäude. Überprüfung der Wirtschaftlichkeit einer eigenen Gebäudeverwaltung. Separate Verwaltung der einzelnen Gebäude, um die jeweilige Wirtschaftlichkeit und finanzielle Lage transparent zu machen.

2011: Sämtliche Ehrenamtlichen sind in einer Liste erfasst, um u.a. zum Beispiel Jubiläen ihrer Tätigkeit würdigen zu können. Aufgrund der Vielzahl der Ehrenamtlichen ist eine gerelle Vernetzung schwierig, wird aber u.a. beim Neujahrsempfang und den Gemeindeversammlungen durch Bildpräsentationen und Berichte aus allen Arbeitsbereichen versucht.
Einzelne Gemeindeglieder helfen immer wieder bei handwerklichen Arbeiten mit.
Die Verwaltung der Gebäude und Mietwohnungen ist durch klare Trennung und Zuordnung im Haushalt jetzt transparent hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit.

Das Gemeindezentrum wird in 2011 wärmegedämmt.


3. Glauben lernen – Glauben leben

Die Gemeinde bietet auf verschiedenen Ebenen christliche Gemeinschaft an, in der in der persönlichen Begegnung Fragen des Glaubens mit dem Ziel thematisiert werden, den eigenen Glauben zu wecken, zu stärken und zu vergewissern.

Der Konfirmandenunterricht stellt eine zentrale Zugangsstelle zu einem Großteil der Gemeindejugend dar. An dieser Schnittstelle kat-echetischer und missionarischer Bemühungen können sich sehr unterschiedliche Jugendliche altersgemäß mit Fragen des Glaubens und Lebens auseinandersetzen. Der KU bietet für viele Jugendlichen eine erste Einstiegsmöglichkeit in die Gemeinde und ihre Jugendarbeit. Zudem bietet er einen Zugang zu den Eltern.

Bibelgespräche finden z.Zt. nur in sehr weiten Abständen zu aktuellen Anlässen und Themen statt.

Ein mehrwöchiger Glaubenskurs für Erwachsene hat bisher einmal im Jahr 2004 stattgefunden.

Zur Vorbereitung der Taufe von Säuglingen finden alle zwei Monate Taufelternkurse statt.



Was wir uns konkret vornehmenDie z.Zt. außerordentlich großen Konfirmandenjahrgänge bedürfen auch zeitlich einer höheren Aufmerksamkeit, um den Chancen des KU gerecht zu werden.Die Eltern der Konfirmanden werden während des Unterrichtsjahres mindestens zweimal zu Elterntreffen eingeladen.
Die Eltern der Konfirmanden werden während des Unterrichtsjahres persönlich zu Hause besucht.
Um dem Bedürfnis erwachsener Gemeindeglieder nach einer Möglichkeit des engeren Kontaktes untereinander Rechnung zu tragen, wird ein Erwachsenentreffpunkt aufgebaut, der sich an Erwachsene jeden Alters richtet. Ziel ist es, den persönlichen Kontakt durch Gemeinschaft und durch gemeinsames Gespräch zu alltagsrelevanten Themen vor dem Hintergrund unseres Glaubens zu vertiefen und zu intensivieren.
2011: Bibelgespräche finden monatlich statt.
Konfirmandenunterricht findet an zwei Nachmittagen statt. Der Einsatz jugendlicher Mitarbeiter im Untericht leidet zunehmend an deren schulischer Beanspruchung. Aufgrund von 64 Konfirmanden konnten nur Teile der Eltern besucht werden.
Der angeregte Erwachsenentreff hat kurzfristig im CVJM bestanden, löste sich dann aber wieder auf. Eine Möglichkeit dazu bietet aber der Kinotreff im CVJM, gedacht für Jugendliche, z.Zt. aber v.a. ein Treffpunkt Erwachsener.
Ein weiterer Glaubenskurs für Erwachsene führte zu fünf Taufen im letzten Jahr zu Ostern.



4. Seelsorge, Besuchsdienst, Taufe, Trauung, Beerdigung
Was bei uns geschieht
Durch Seelsorge und Besuchsdienst, Taufe, Trauung und Beerdigung begleitet unsere Gemeinde Menschen, v.a. auch an wichtigen Abschnitten, Wendepunkten oder Krisen ihres Lebens. Hierbei ist uns die persönliche Begegnung und Zuwendung durch Gespräche und Hausbesuche besonders wichtig.Seelsorge und Besuchsdienst geschehen durch regelmäßige Besuche im Geriatrischen Zentrum Zülpich, im Altenzentrum St. Elisabeth, Krankenbesuche, Geburtstagsbesuche bei Senioren, Beratung in persönlichen Krisensituationen, in der Vermittlung von Hilfsangeboten und durch Begleitung an Wendepunkten des Lebens wie etwa bei Trauerfällen. Durch jährlich zwei Besuchsdiensttage werden alle neuzugezogenen Gemeindeglieder persönlich oder bei Nichtantreffen durch ein Begrüßungsblatt erreicht.Anläßlich von Taufe, Trauung und Beerdigung finden intensive Kontakte zu einzelnen Menschen der Gemeinde statt.Insbesondere die Taufe ist in ein Gesamtkonzept eingebunden, zu dem ein Taufelternkurs, Taufgottesdienste, Tauferinnerungsgottesdienste sowie der Einladung in das Gemeindeleben gehören (z.B. Einladung zu Spielstube, Kindergottesdienst oder Kinder- und Jugendarbeit als Anknüpfung).



Was wir uns konkret vornehmen: Seelsorge bei Trauerfällen: Sie wird intensiviert, indem Nach-besuche bei den Hinterbliebenen im Rhythmus von ca. 6 Wochen und einem Jahr nach der Beerdigung durchgeführt werden.

2011: Die Besuche wurden teilweise durchgeführt, nicht jedoch in allen Fällen.


5. Gottesdienst und Kirchenmusik
5.1. Gottesdienst

Was bei uns geschieht
Verlässliche Säule und Grundstein des Gemeindelebens ist der Gottesdienst am Sonntag morgen.
Kindergottesdienste finden an einem Sonntag im Monat und an dem darauf folgenden Samstagvormittag statt. Zielgruppe sind Kinder von 3 bis 10 Jahren.
Einmal monatlich findet zusätzlich am Sonntag abend ein Abendgottesdienst statt. Aufgrund seiner schlichten Struktur und variablen Gestaltung kann und soll er von Gemeindegruppen übernommen und gestaltet werden. Ein Team sorgt für die Organisation und Durchführung. Die unkonventionelle Form lädt u.a. Menschen ein, die bisher nicht zu den morgendlichen Gottesdiensten gefunden haben.

Was wir uns konkret vornehmenEs wird ein vermehrtes Augenmerk auf neue Gottesdienstbesucher gelegt. Sie werden angesprochen und zur Gemeinde eingeladen.Über das Presbyterium hinaus wird ein Lektorenkreis gebildet, um mehr Menschen aktiv am Gottesdienst zu beteiligen.
2011: Der Kreis der Lektoren ist inzwischen über das Presbyterium hinaus ausgeweitet.



5.2. Kirchenmusik

Was bei uns geschieht
Die Kirchenmusik hat einen hohen Stellenwert in der Gemeinde. Kirchenchor, Bläserchor und Gospelchor gestalten regelmäßig den Gottesdienst mit. Sänger und Bläser werden in Einzelunterricht auf ihre Mitwirkung hin vorbereitet bzw. weiter geschult. Jährlich findet ein Chorkonzert sowie mindestens ein Kammermusikabend statt.

Die drei Chöre bilden von der Mitgliederzahl her die zahlenmäßig größten Einzelgruppen. Dies zeigt, daß die Musik für die Menschen ein verbindendes und bindendes Element ist und damit zum Zusammenhalt der Gemeinde beiträgt. Diese Arbeit soll weiterhin auf dem bestehenden hohen Niveau erhalten und gefördert werden.

Zum Thema Kirchenmusik hat das Presbyterium eine ausführliche Konzeption erstellt, die Sie gerne im Gemeindebüro erhalten.

Was wir uns konkret vornehmen: Die vakante Leitungsstelle im Gospelchor wird baldmöglichst neu besetzt.Die Jungbläser werden bewußt als Teil einer musikalisch ausgerichteten Jugendarbeit verstanden und der Nachwuchs gefördert. Nach einer durch Personalwechsel bedingten Pause sollen die Jungbläser baldmöglichst wieder in die Gestaltung der Gottesdienste integriert werden.

2011: Durch einen weiteren Stellenwechsel gibt es zur Zeit keine Bläserarbeit mehr. Verschiedene Bemühungen haben keinen Erfolg gezeigt, nicht auch zuletzt deswegen, weil die Schulen selbst verstärkt Unterricht über die Musikschule anbieten.
Der Gospelchor hat sich aufgelöst, die ehemalige Leiterin ist leider nach schwerer Krankheit verstorben. Einige Sänger singen jedoch im katholischen Nachbarchor, der wiederum gerne bei uns zu Gast ist. So ist ein Stück gelebter Ökumene gewachsen.
Ein Kinderchor wurde gegründet, besteht nun seit 2008 und singt v.a. bei Familiengottesdiensten.
Der Kirchenchor hat seit 2009 einen neuen Leiter und bereits zwei große Konzerte aufführen können. Dies gab viel Motivation für den Neubeginn.



6. Kinder- und Jugendarbeit

Was bei uns geschieht
Der CVJM Zülpich verantwortet im Auftrag des Presbyteriums die Jugendarbeit der Kirchengemeinde. Er bietet Kinder-, Jungschar- und Jugendgruppen an, die mit der Gemeindearbeit (Konfirmandenunterricht, Kindergottesdienst etc.) vernetzt werden. Monatlich findet ein Kino-Treff statt, der als offenes Angebot an die frühere Offene Jugendarbeit anknüpft.
Es findet eine jährliche Sommerfreizeit von 1-2 Wochen Dauer statt.

Jugendmitarbeiter werden v.a. aus den Konfirmandengruppen gewonnen und über das Jugendpfarramt sowie den CVJM-Kreisverband Köln und den Westbund weitergebildet. Alle Jugendmitarbeiter werden einmal monatlich zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen.
Sie arbeiten in den Gruppen eigenverantwortlich unter Begleitung eines Hauptamtlichen und verwalten eigenständig einen Gruppenetat.
Im Konfirmandenunterricht arbeiten ebenfalls Jugendmitarbeiter mit.

Über die Jugendarbeit informieren aktuell die vier Mittelseiten des Monatsgrusses, die homepage des CVJM Zülpich sowie intern unter Mitarbeitern und Gruppenteilnehmern ein eMail-Verteiler.

Was wir uns konkret vornehmenEin/e hauptamtliche/r Jugendmitarbeiter/in soll auf der z.Zt. vakanten Stelle baldmöglichst mit 50% eingesetzt werden. Er / sie begleitet die Kinder und Jugendlichen seelsorglich, fördert die Jugendmitarbeiter bei der eigenständigen Leitung von Gruppen durch Begleitung und Fortbildung, organisiert und leitet Freizeiten. In Zusammenarbeit mit dem Pfarrerehepaar schafft er / sie eine Verbindung zwischen Konfirmanden- und Jugendarbeit.Stärkung der Verbindung zwischen Gemeinde und CVJM durch Angebote wie z.B. „Tag der offenen Tür“ im Jugendheim, Einladung von Gemeindegruppen ins Jugendheim oder die Mitgestaltung von Gottesdiensten durch Jugendgruppen.
(Zum Thema Jugendarbeit hat das Presbyterium bereits vor einigen Jahren eine ausführliche Konzeption erstellt, die Sie gerne im Gemeindebüro erhalten).

2011: Seit 2006 ist die Jugendleiterstelle neu mit Daniela Dirks besetzt und Jugendgruppen und Ehrenamtliche sind wieder bestens versorgt. Seit 2009 ist D. Dirks allerdings in Elternzeit und wird von Heike Zehnpfennig vertreten. D.Dirks arbeitet zur Zeit mit nur einigen Stunden in einer Jugendgruppe und einer Konfirmandenstunde mit.



7. Gruppen, besondere Aktivitäten, Ökumene

7.1. Gruppen und besondere Aktivitäten

Was bei uns geschieht
Zusätzlich zu den o.g. Bereichen des Gemeindelebens gibt es in unserer Gemeinde:
Spielstube für 2-3jährige Kinder
Frauenhilfe
Seniorenkreis
Bastelgruppe
Töpfergruppe für Kinder und für Erwachsene
Büchereiteam
Monatsgrußausträger
Familienfreizeiten
Redaktionsteam für den Monatsgruß.

Was wir uns konkret vornehmen
Hier bestehen z.Zt. keine konkreten Vorschläge.

2011: Die Spielstube haben wir mangels Nachfrage in 2009 eingestellt.
Zum Redaktionsteam sind neue Mitgleider hinzugestossen. Ab April 2011 werden wir den Monatsgruss in einem ganz neuen Layout vorlegen.



7.2. Ökumene

Was bei uns geschieht
Aufgrund der zahlreichen römisch-katholischen Kirchengemeinden auf dem Gebiet unserer Gemeinde bestehen hauptsächlich Kontakte zur Zülpicher Pfarrgemeinde St. Peter. Treffen des Presbyteriums mit dem Pfarrgemeinderat von St. Peter, Einzelaktionen, wie z.B. die gemeinsame Fronleichnamsprozession im Jahr 2000, Aktionen zum Jahr der Bibel 2003, Kirchentagsbesuch 2003, JugendkreuzwegeÖkumenische Gottesdienste zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Schuljahresbeginn oder -ende.

Was wir uns konkret vornehmen
Hier bestehen z.Zt. keine konkreten Vorschläge.





8. Einrichtungen der Gemeinde

8.1. Die Evangelische Öffentliche Bücherei

Was bei uns geschieht
Unter dem Motto „Lesen verbindet Jung und Alt“ und „Lesen ist Fernsehen im eigenen Kopf“ leitet ein ehrenamtliches Team von 8 Mitarbeiterinnen und einer Jugendlichen seit langen Jahren selbstständig alle Büchereiarbeit.
Alle Bücher, Zeitschriften, Kassetten, und Videos werden kostenlos (3 Wochen) ausgeliehen. Es besteht ein reichhaltiges Angebot an erzählender Literatur und Sachliteratur für Kinder und Jugendliche und Erwachsene.
Ferner gehören zum Angebot Lesungen mit Bastelangeboten für Kinder und Eltern; Autorenlesungen; Klassenbesuche; Führungen für Konfirmanden/Katechumenen; Büchertische mit Neuanschaffungen; Büchertische zu besonderen Themen (Jahr der Bibel) und zu Veranstaltungen der Gemeinde; Kindertombola und Büchertisch am Adventsbasar Nikolausnachmittag; Überbringung von Büchern an Leser/Innen, die die Bücher nicht mehr selbst besuchen können.

Was wir uns konkret vornehmen: Einrichtung eines Internetanschlusses; Leserinformation per Email

2011: Die Bestände werden seit einiger Zeit konsequent gelichtet und eine noch stärkere Leserorientierung angestrebt. Der Gesamtbestand wurde mit großem Aufwand digitalisiert und auf PC-Verwaltung umgestellt.
Regelmässig finden Lesungen und Bastelaktionen für Kinder statt.




8.2. Das Diakonische Werk

Was bei uns geschieht
Über die Diakonie vor Ort (Besuche, Kollekten, Beratung etc.) hinaus beteiligt sich unsere Gemeinde an der Finanzierung professioneller Hilfe im Diakonischen Werk in Euskirchen. Es steht seit über 40 Jahren in Trägerschaft unserer und vier weiterer benachbarter Kirchengemeinden.

Das Diakonische Werk in Euskirchen bietet an:Diakonie-Station für die häusliche PflegeMobiler Sozialer Dienst (MSD): Hilfen im HaushaltFamilienunterstützender Dienst für Familien mit behinderten Kindern: Spielgruppen, Tagesnester, Beratung und Entlastung für Eltern, FreizeitenSelbsthilfegruppe AutismusSeniorenfreizeiten, Weihnachtsfeiern für AlleinstehendeAngebote für Demenzkranke und ihre Angehörigen: Beratungsstelle Alzheimer, Betreuungscafé, Häusliche Unterstützung, Selbsthilfegruppe,Selbsthilfegruppe Multiple SkleroseEhe- und Lebensberatung, Kinder- und Jugendberatung.

Was wir uns konkret vornehmen: Die Satzung des Diakonischen Werkes wird dem neuen Verbandsgesetz angepaßt. Die Leitungs- und Kontrollstruktur des Diakonischen Werkes wird im Rahmen der neuen Satzung effektiver gestaltet.

2011: Diakoniestation (ambulante Pflege) und Diakonisches Werk werden z.Zt. in eine gemeinsame Einrichtung überführt. Inzwischen sind alle fünf Oberlandgemeinden Träger beider Einrichtungen.
Die Diakoniestation hat mittlerweile 108 Patienten und ist damit zweitgrößte Pflegestation im Kreis Euskirchen.